ImpressumKontaktSuche
 

Mode- und Textildesign – Prêt-à-porter oder Design für die Stange?

Modedesign beschäftigt sich mit dem Entwerfen und der Gestaltung von Kleidermode und Accessoires. Modedesigner/in ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Zu den Aufgaben eines Modedesigners gehören neben der Kreation von Einzelstücken oder umfassenden Kollektionen auch Kenntnisse in der Fertigungstechnik, Computer-Aided Design, Schnittgestaltung und der Vermarktung. Das Studium „Modedesign” wird an nahezu fünfzig staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen angeboten. 

Das heutige Modedesign wird grob in zwei Kategorien unterteilt: „Haute Couture” und „Prêt-à-porter/Ready-to-wear”. Eine Haute-Couture-Kollektion zielt exklusiv auf eine wohlhabende Schicht von Kunden, für die die Mode maßgeschneidert wird. Um als offizielles „Haute-Couture-Haus“ zu gelten, muss der Modedesigner oder die Marke zur Vereinigung für Haute Couture zählen. Diese in Paris angesiedelte Organisation gehört zum französischen Handelsministerium, auch wenn dieser Organisation Designer unterschiedlichster Nationalität angehören. Um als Haute-Couture-Haus zu gelten, muss mindestens zweimal jährlich eine Modenschau gezeigt werden, bei der mindestens 35 verschiedene Modelle vorgestellt werden.

Ready-to-wear-Kollektionen werden dagegen nicht maßgeschneidert. Die „Kleider von der Stange” werden in standardisierten Größen hergestellt: Eine feinere Unterteilung unterscheidet dabei Designer-Kollektionen und Konfektionsware. Designerkollektionen zeichnen sich in der Regel durch hohe Qualität und ungewöhnlichere Schnitte aus. Heutzutage haben diese Designerkollektionen mehr Einfluss auf die Alltagsmode als die Haute Couture. Designerkollektionen werden als „prêt-à-porter” ebenfalls auf den Modeausstellungen vorgestellt. Konfektionsmode ist am häufigsten in den Läden zu finden. Geschaffen für den Massengeschmack ist es nicht ihr Ziel, ein Modestatement abzugeben, sondern tragbare Kleidung anzubieten.

Textildesign bezeichnet die Planung und Entwicklung von Textilien unter optimalem Einsatz von Produktions- und Wirtschaftsfaktoren. Die Erfassung und Verarbeitung gesellschaftlicher Strömungen unter Verwirklichung ästhetischer Maßstäbe, die Arbeit im Team an einer Kollektion von Textilien, welche im Rhythmus des Marktwechsels, die Produktpalette eines Betriebes darstellt. Erfolg und Existenz des Unternehmens hängen ganz wesentlich von der Qualität dieser Kollektion ab.

Das Berufsfeld „Textildesign” umfasst die klassischen Bereiche der Bekleidungs-, Heim- und Objekttextilien sowie zunehmend den technischen Bereich wie zum Beispiel Fahrzeug- oder Flugzeugbau. Darüber hinaus werden Textildesigner/innen in allen Gebieten des Oberflächen- und Farbdesigns wie zum Beispiel in der Papier- und Tapetenindustrie, aber auch in der Architektur und Innenarchitektur tätig. 

DesignLeitfadenVeranstaltungen RückblickDesignPreisDesignBeratungVeranstaltungen aktuellMitgliedschaft

Aktuelles:

Designer und ihre Arbeit

Was viele gut informierte Kollegen bislang nur vermuteten, liegt nun als Ergebnis einer Umfrage vor

Wahl des Vorstandes und Programm 2012

Mitgliederversammlung 2010 am 8. Dezember 2011