Erfahrene Köpfe für qualifizierte Beurteilungen
Für die Beurteilung der eingereichten Wettbewerbsarbeiten konnten erfahrene Designer und Kreative aus der Wirtschaft und Wissenschaft begeistert und zur Mitwirkung gewonnen werden.
Jörg-Uwe Argo
Geschäftsführer gingco.net
Wo geht es hin? Regional, national, global. Bleiben Marken individuelle und nationale Gestaltungs-, Marken- und Kommunikationscodes, verstärken sie sich gar und werden zu Identitäten in einer von Megabrands diktierten Welt? Werden Marken zu Ankern, zu Nationalflaggen und Familienwappen einer globalisierten Gesellschaft? Welchen Einfluß haben diese Fragen auf regionale und nationale Gestaltungskulturen? LIONEL – lern sprechen, wir lauschen gespannt.
Veronika Classen
Geschäftsführerin reinsclassen
Sie zählt laut Fachpresse „zu den erfolgreichsten Kreativen in Deutschland“. Sie war Geschäftsführerin Kreation von Michael Conrad & Leo Burnett, Lintas und DMB&B/D’Arcy. Ihre Kampagnen, u. a. für Condor, Braun, Rama, Sunil, Axe, Mars, DaimlerChrysler, Frolic oder Fanta, wurden mit zahlreichen Auszeichnungen für Effizienz und über 100 Würdigungen für kreative Exzellenz ausgezeichnet. Seit 1991 ist sie Mitglied im Art Directors Club für Deutschland und war von 1996 bis 2004 im Deutschen Werberat. Mit ihrem Partner Armin Reins verfaßte sie das Buch „Deutsch für Inländer: Die 15 neuen Deutschs“. „Die Sahneschnitte“ ist gerade erschienen. Auch hier streitet Veronika Classen wieder für gute Werbung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Prof. Martina Glomb
Lehrgebiet Mode an der Fachhochschule Hannover
Die Wurzeln ihrer Leidenschaft fürs Modeschöpfen liegen in Martina Glombs Kindheit: Ihr Vater war Maßschneider, ihre Mutter Zeichnerin. „Die wichtigste Entscheidung meines Lebens“ nennt die gebürtige Bremerin ihren Entschluss, eine Schneiderlehre zu beginnen. Anschließend studierte sie in Bremen Kunst. Vieles, was sie heute an ihre Studentinnen weitergibt, hat Glomb bei ihrem großen Vorbild, der britischen Modeschöpferin und Punkikone Vivienne Westwood, gelernt. „Ich war ein Punk“, erklärt sie ihre Faszination für Westwood. Der Performance-Gedanke habe sie sehr geprägt und noch immer provoziere sie gerne. Glomb und Westwood verbindet noch immer eine enge Freundschaft und dem Stil ihrer Freundin ist die Professorin treu geblieben: „Ich trage nur Westwood oder Arbeiten meiner Studentinnen.“
Prof. Eberhard Högerle
Lehrgebiet Corporate Design/Identity an der Hochschule Harz
Grafik-Designer mit Schwerpunkt auf Ausstellungsdesign, Typo und Illustration. Fasziniert und forschend an visuellen Ausdrucksformen unterschiedlicher Bild- und Werbe-Kulturen. Neugierig auf regionale grafische Dialekte. Papierfanatiker ohne Scheu vor digitalen Oberflächen. Gespannt auf die gesamte Bandbreite und Qualität der eingereichten Wettbewerbsarbeiten.
Prof. Erich Kruse
Fachgebiet Innovative Perspektiven des Design an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Jeder junge Designer braucht Herausforderungen: Man muss sich messen und heraus finden, wer man ist. Ein Designpreis wie der LIONEL ist einer von vielen Meilensteinen im kreativen Sein. Mut zu neuen Wegen zu haben, sich selbst und seine Position zu finden; zu erkennen, was die individuellen Stärken und Besonderheiten sind; bei aller Verwirklichung der eigenen Identität Toleranz und Menschlichkeit zu wahren, die gestalterische Persönlichkeit weiter zu entwickeln und Design so zu verstehen, dass es das Leben und die Lebensbedingungen möglichst vieler Menschen verbessert – diesen Herausforderungen muss sich jeder Designer heute stellen.
Hans-Werner Mattis
DESIGN.MATTIS
Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft Selbständige Designer ASID e.V., Referent DDC, VDID, DZ Hessen, Design von Konsum- und Investitionsgütern. Referenzen/Portfolio aus 25 Jahren selbständiger Tätigkeit: Saeco, Wella, Messer, Würth, Solis, Fissler, Dieffenbacher, Elsa uvm..
Markante Strukturen sind nützlich. Die Konsequenz: Mit Industrie-Design dem Produkt Persönlichkeit geben. Das ist die eine Seite. Industrie-Design ist Teil von Investition und Produktion. Neuartigkeit, Funktionalität, Ergonomie, Herstellbarkeit und Kosten haben größtes Gewicht. Das ist eine weitere Seite. Erfolgreiche Unternehmen wissen: Industrie-Design ist Marketingstrategie. Das heißt für uns: Service von der Idee bis zum fertigen Produkt. Das ist das Beste von unserer Seite.
Bernd-Gerald Molke
Geschäftsführer pure perfection
Marke – Mensch – Erlebnis. Marke steht für die Botschaft, die wir mit Live-Kommunikation erlebbar machen. Unser Ziel ist es, das Markenprofil unserer Kunden perfekt zu inszenieren. Dazu schaffen wir zielgenaue Konzepte, die wir mit viel Gespür für die wichtigen Details Realität werden lassen. Der Mensch steht für uns im Mittelpunkt. Wünsche und Ideen, sowohl der Gäste als auch unserer Kunden, lesen wir bei Pure Perfection von den Augen ab. Mit dem Erlebnis verbinden wir kreative Inszenierungen auf höchstem Niveau. Unsere Erlebniswelten sind faszinierende Ereignisse, die „Mensch” und „Marke” zusammenführen.
Aktuelles:
Designer und ihre Arbeit
Was viele gut informierte Kollegen bislang nur vermuteten, liegt nun als Ergebnis einer Umfrage vor






